Omaha Hold’em: Regeln und Tipps

Sunday, January 1, 2012 posted by Frantz 12:02

Derzeit ist durch den um die Jahrtausendwende begonnenen, durch die verstärkte TV-Übertragung von Texas Hold em noch katalysierten Pokerboom Texas Hold’em die weltweit beliebteste Pokervariante. Das war allerdings nicht immer so: Im vergangenen Jahrhundert war 7 Card Stud die dominierende Pokerspielart und erst langsam konnte sich Texas Hold’em Durchsetzen. Mittlerweile zeichnet sich wieder so ein Wechsel ab. Initiiert durch Pokerprofis wie Phil Ivey, Tom “Durrrr” Dwan, Patrik Antonius und Ilari “Ziigmung” Sahamies gewinnt Omaha Hold’em in der Welt des Online Poker immer mehr an Beliebtheit und wird nach der Meinung vieler bald Texas Hold’em ablösen. Damit sie selbst Omaha Hold’em pokern können, erklären wir ihnen nun die Regeln von Omaha Hold’em und geben ihnen einige Tipps zum Spiel.

Wie jede Hold’em Variante wird Omaha Hold’em mit Blinds gespielt, also ohne Ante. Die beiden Spieler nach dem Dealer setzen beim Omaha Hold’em also Small Blind und Big Blind. Danach teilt der Dealer jedem Spieler 4 verdeckte Karten aus und die erste Setzrunde beginnt. Nach dieser folgt der Flop, dabei legt der Dealer 3 Gemeinschaftskarten offen und mittig auf den Tisch und es beginnt die zweite Setzrunde. Hiernach kommt der Turn, eine weitere Gemeinschaftskarte plus Setzrunde. Zuletzt kommt der River, eine fünfte Gemeinschaftskarte und vierte und letzte Setzrunde. Sollten hiernach noch zwei oder mehr Spieler in der Omaha Hold’em Hand sein kommt es zum Showdown und jeder Spieler stellt aus genau zwei seiner verdeckten und drei der Gemeinschaftskarten sein Pokerblatt zusammen. Wenn man also beim Omaha Hold’em zum Beispiel vier Karo auf der Hand hat und noch zwei auf dem Tisch liegen hat man keinen Flush da man ja nur zwei der eigenen Karten verwenden darf (und muss, wenn man also ein Karo auf der Hand hält und es liegen vier auf dem Tisch, hat man im Omaha Hold’em auch keinen Flush).

Der am häufigsten begangene Fehler beim Omaha Hold’em ist, dass Anfänger zu viele Karten spielen. Sie sollten beim Omaha Hold’em eine rigorose Auswahl ihrer Starthände treffen. Dabei gibt es drei Faktoren, die die Stärke ihrer Omaha Hold’em Hand beeinflussen: Straight Draws, Flush Draws und die Güte der Karten. Letzteres ist offensichtlich: je höher ihre Karten, desto höher die paare und Drillinge die sie mit den Gemeinschaftskarten machen. Außerdem sind Paare auf der Hand immer gut, beim Omaha Hold’em idealerweise zwei, also zum Beispiel 2-2-5-5, weil sie damit zu 20% auf dem Flop einen Drilling treffen. Straight Draws beziehen sich auf die Verbundenheit ihrer Karten: Mit 4-5-6-7 zum Beispiel machen sie mit den Gemeinschaftskarten beim Omaha Hold’em oft eine Straße. Flush Draws beziehen sich auf die Farbe ihrer Karten. Idealerweise haben sie zwei in einer Farbe und zwei in einer anderen, weil sie dann im Omaha Hold’em zwei Möglichkeiten zum Flush haben.

Halten sie sich an diese Tipps und sie werden mit Omaha Hold’em bald viel Geld verdienen!

Originally posted 2010-05-08 16:35:11. Republished by Blog Post Promoter

Category : Poker Regeln

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